10 Tipps zum Englischlernen

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Wir haben eine nützliche Liste mit Tipps zum Englischlernen zusammengestellt — Kniffe, die dir hoffentlich helfen, in kürzerer Zeit flüssiger zu sprechen. Englisch zu lernen, oder überhaupt eine Sprache, kann eine knifflige Sache sein, und weil nicht alle gleich lernen, ist es gut zu wissen, dass es für jeden Lerntyp viele nützliche Tipps und Kniffe gibt. Mit diesem Gedanken im Kopf und als Begleitung auf deinem Weg haben wir unsere 10 Tipps zum Englischlernen zusammengetragen:

Unsere 10 Tipps zum Englischlernen

  1. Sprich jeden Tag
  2. Lerne dann, wenn es dir am besten passt
  3. Lerne jeden Tag neue Wörter
  4. Rechne mit Fehlern
  5. Hör regelmäßig zu
  6. Lerne Wortstämme, Vor- und Nachsilben
  7. Übe die vier zentralen Fertigkeiten
  8. Lass dich von einem Freund abfragen
  9. Lauf nicht, bevor du gehen kannst
  10. Wiederhole das Gelernte

Einer der wichtigsten Tipps beim Sprachenlernen lautet: Hab Spaß dabei. Ob dein Antrieb nun privat oder beruflich ist — Englisch kann dir eine ganze Reihe spannender Möglichkeiten eröffnen: Reisen ins Ausland oder genau der internationale Job, den du dir wünschst. Und denk daran: Jeder Mensch kann eine neue Sprache aufnehmen — wir alle haben es getan, ohne auch nur darüber nachzudenken, als wir klein waren. Du musst also nur den Weg finden, der zu dir passt.

Neben unseren Tipps zum Englischlernen findest du bei uns kostenlose Hörbücher und kostenlose eBooks, um Hören und Lesen zu üben. Sobald du dich sicher genug fühlst, kannst du sogar gleichzeitig lesen und hören und Hörbuch und eBook kombinieren: noch ein Tipp, den wir sehr empfehlen, wenn du wie ein Muttersprachler klingen willst.

Denk daran, dass du auf unserer Hauptseite Tausende kostenlose englische Hörbücher und eBooks entdecken kannst.

Sprich jeden Tag

Blackboard with simple English phrases

Das klingt vielleicht selbstverständlich, aber Wiederholung ist eine der Grundlagen beim Lernen jeder Sprache, die neu für dich ist. Wenn du dich zwingst, Englisch laut zu sprechen (am besten, ohne ins Buch zu schielen), merkst du schnell, was du schon beherrschst und woran du noch arbeiten musst.

Ganz gleich, wie du die neue Sprache lernst — im Kurs oder zu Hause am Laptop: Das Gelernte im Gespräch zu verwenden, festigt es enorm, vor allem wenn du es regelmäßig tust. Die neue Sprache laut zu sprechen hilft außerdem über eine verbreitete Hürde hinweg: die Scheu, sie vor anderen Leuten und besonders vor Muttersprachlern zu benutzen.

Lerne dann, wenn es dir am besten passt

Girl asleep with head in her book

Niemand kennt deinen Kopf so gut wie du selbst. Ein großartiger Tipp zum Englischlernen ist deshalb, dein Lernen um die Zeit herum zu planen, die dir am besten passt. Viele von uns können sich morgens nur schwer konzentrieren; wähle also eine Tageszeit, zu der du am aufnahmefähigsten und ungestört bist.

Den meisten Menschen passt der Abend am besten zum Lernen — vor allem denen mit Kindern!

Lerne jeden Tag neue Wörter

Girl reading an Oxford English Dictionary

Laut dem Oxford English Dictionary sind derzeit 171.476 Wörter bei Englischsprechenden weltweit im Gebrauch. Das ist nach jedem Maßstab eine Menge, und so viele findige Wege es auch geben mag, eine Sprache zu lernen: Ein Stück harte Arbeit bleibt nötig, um sie in den Kopf zu bekommen.

Am verbreitetsten ist es, sich ein tägliches Pensum an Wörtern zu setzen und sich regelmäßig zu den Wörtern der Vortage abzufragen. Hier führt kein bequemer Weg daran vorbei, meine Damen und Herren: Nase ins Vokabelheft und büffeln!

Rechne mit Fehlern

Man covering his face with his hands

Wenn du in einer neuen Art zu sprechen gerade erst Fuß fasst, wirst du Fehler machen. Das gehört ganz natürlich dazu. Genau diese Fehler bringen dir bei, wie es richtig geht: Beim nächsten Mal in derselben Situation erinnerst du dich wahrscheinlich an deinen letzten Patzer. Vielleicht machst du ihn noch mehrmals, aber am Ende wirst du es richtig sagen. Dieser Tipp erinnert dich daran, dass du es mit drei Jahren geschafft hast — warum also nicht jetzt?

Hör regelmäßig zu

Mobile device with headphones

Am besten lernt man Englisch, indem man in die Sprache eintaucht: ins Land fährt und sie lebt. Diese Möglichkeit hat aber nicht jeder. Hör stattdessen so oft es geht die Sprache, die du gerade lernst.

Der Zweck dieser Methode ist, dein Ohr daran zu gewöhnen, wie Englisch gesprochen wird. Jede Sprache hat ihre eigene Melodie, und sobald sich das Gehirn daran gewöhnt hat, fällt das Zuhören deutlich leichter. Als Hilfe fürs Hörverstehen stellen wir ein riesiges Archiv kostenloser Hörbücher bereit, das du durchsuchen oder einfach durchstöbern kannst, um in Ruhe hineinzuhören.

Lerne Wortstämme, Vor- und Nachsilben

Roots of trees

Im Grunde bestehen Wörter aus verschiedenen Bausteinen, die gemeinsam die Bedeutung tragen. Einer davon ist der Wortstamm, und er erfüllt darin eine sehr nützliche Rolle. Mehr noch: Mit ihm kannst du die Bedeutung eines Wortes erschließen, das dir noch nie begegnet ist.

Das Wort «Unusually» zum Beispiel besteht aus einer Vorsilbe, dem Wortkern und einer Nachsilbe. Daraus lässt sich ableiten, dass «Un» so viel wie «nicht» bedeutet und «ly» angibt, auf welche Weise etwas geschieht. Etwas, das also auf eine nicht «usual» Weise getan wird, heißt unusually. Das ist nur eines von vielen englischen Wörtern, die man zerlegen kann, um auf die Bedeutung zu kommen — selbst wenn man sie vorher nie gesehen hat.

Am Anfang mag das mühsam wirken, aber je mehr du über die einzelnen Wortbausteine lernst, desto leichter wird dein Lernweg.

Übe die vier zentralen Fertigkeiten

Reading an eBook using Kindle

Bislang ging es ums Hören und Sprechen — beides hervorragende Wege, dich mit der Sprache vertraut zu machen. Wenn du es aber gründlich angehen und dir die besten Erfolgsaussichten verschaffen willst, muss das von den beiden anderen Säulen des Sprachenlernens gestützt werden: Schreiben und Lesen.

Zeitungen sind ein guter Ausgangspunkt für Lesestoff, und online findest du buchstäblich Tausende Texte. Übe das oft, und du wirst bald merken, dass die Kleinigkeiten, die du hier und da aufschnappst, dir helfen, deine gewählte Sprache viel besser zu verstehen.

Lass dich von einem Freund abfragen

Two friends chatting in a cafe

Nichts fokussiert den Kopf beim Lernen so sehr wie Prüfungen und Tests; und wenn es nichts Offizielles gibt, wende dich an Freunde und Familie. Ob ein einfacher Vokabeltest oder etwas Anspruchsvolleres: Eine zweite Person in der Rolle des Prüfers kann für Englischlernende ein sehr nützliches Werkzeug sein.

Wenn du Freunde oder Verwandte hast, die die Sprache sprechen, die du lernst, sind sie die perfekte Hilfe auf dem Weg zu der Sicherheit, die du anstrebst.

Lauf nicht, bevor du gehen kannst

Father running with child

Selbstvertrauen und Ermutigung sind beim Sprachenlernen wunderbare Dinge, und deshalb ist es wichtig, sich grundsätzlich an Material zu halten, das zum eigenen Niveau passt. Das heißt nicht, dass du dich nicht fordern sollst, aber in den frühen Phasen deines Wegs ist gestufte Lektüre eine gute Idee, denn die Bücher dieses Genres sind gerade dazu gemacht, dich weiterzubringen.

Was du vermeiden willst, ist der Verlust des Schwungs, weil du dich an politischen Artikeln im Guardian versuchst, die selbst fließend Sprechenden schwerfallen. Fang mit dem an, was du zumindest schon kannst, dann bleibt deine Begeisterung unversehrt.

Wiederhole das Gelernte

Blackboard: Do you speak English?

Der letzte Punkt unserer 10 Tipps zum Englischlernen: Denk daran, Durchgenommenes regelmäßig zu wiederholen. Eine Sprache zu lernen ist ein Prozess, der aufeinander aufbaut: Jede Woche lernst du etwas Neues und musst behalten, was du in der Woche davor gelernt hast. Wiederholen frischt das Bisherige nicht nur auf und festigt es, sondern zeigt auch, was du vielleicht vergessen hast.

Kurz gesagt: Eine Sprache wie Englisch zu lernen ist eine erstaunlich lohnende Erfahrung, und auch wenn der Weg zu sicherem Können etwas mühsam sein kann, wirst du dich mit ein paar der hier gesammelten Tipps schneller als gedacht mit Muttersprachlern unterhalten.

Wir hoffen, dieser Artikel hat dir die Unterstützung gegeben, die du gebraucht hast; uns bleibt nur, dir alles Gute auf deinem Lernweg zu wünschen. Viel Erfolg!

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